Versuchsreihe wird fortgesetzt
In meinem erstem Beitrag Verträglichkeit der Inle See Burma Garnelen mit Zwerggarnelen habe ich ein par ganz einfache Red Fire Garnelen ohne große Eingewöhnungszeit und ohne das Becken einzufahren einfach eingesetzt. Wie zu erwarten hatte ich einige wenige Verluste, die sich jedoch in Grenzen hielten.
Die Red Fire Garnelen vermehrten sich sogar recht gut und mein Plan war nun einige Burma Garnelen mit hinzu zu setzten. Als ich jedoch die winzigen Red Fire Ganelenbabys sah, habe ich dieses Vorhaben erst einmal zurückgestellt und warte vorsichtshalber bis sich bedeutend mehr Red Fire in diesem Becken befinden. Dazu habe ich ca. 25 Red Fire in ein eingefahrenes 54 Liter Becken umziehen lassen. Einige der Mini Red Fire Babys mussten noch in ihrem altem Becken bleiben, da sie noch so klein sind das man sie kaum sieht, geschweige denn keschern kann. Diese werde ich dann in ca. 14 Tagen umsetzten.
Bei der weiteren täglichen Beobachtung der Verhaltensweisen von Inle See Burma Garnelen rate ich jedoch bereits jetzt davon ab Inle See Burma Garnelen mit wertvollen Zwerggarnelen zu vergesellschaften.
Dafür gibt es einen einfachen Grund. Inle See Burma Garnelen sind unheimlich verfressene Allesfresser. Selbst kleine Wasserflöhe werden aus dem Wasser gefischt und verspeist und wenn man sieht wie die Inle See Burma Garnelen sich über rote Müla und Tubifex stürzen, kann man sich schon vorstellen das die eine oder andere Zwerggarnele auch als Futter endet.
Bei Zwerggarnelen, deren Hauptbeschäftigung darin besteht sich zu vermehren und wenn das Becken dann noch reichlich bepflanzt ist, sehe ich das nicht als Problem. Jedoch bei Hochzuchtgarnelen? …. wäre es wohl ein reichlich teures Futter für die Inle See Burma Garnelen.
Eine Vergesellschaftung mit größeren Garnelenarten wie z.B. mit Amano Garnelen und mit friedfertigen Fischen, klappt bei mir ohne Probleme.
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